Konrad von Hochstaden - Eine Biographie. (Teil 5)


Die Jahre bis zu Bischofswahl

Konrad von Hochstaden ist im Jahr 1226 als Kölner Domherr urkundlich belegt. Dann wird es still. Im Jahr 1232 erscheint er dann zudem als Propst von St. Mariengraden in Köln. Ab 1233/1234 bis 1238 trat er in einer Auseinandersetzung um die Dompropstei auf, indem er sich gegen den amtierenden Propst Konrad von Buir stellte und als Gegenkandidat beziehungsweise Usurpator auftrat, während Buir das Amt formell weiter innehatte. Im Jahr 1237 wurde Konrad von Hochstaden wegen Gewalttaten gegen Mitkanoniker und wegen „Domschändung“ mit dem Kirchenbann belegt. Zeitgenössisch ist unter anderem bezeugt, dass er den von der Kurie eingesetzten Prokurator des früheren Dompropstes am Haar aus dem Dom zerren ließ.

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