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Schloss Moritzburg

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Wirklich jeder kennt Schloss Moritzburg. Glaubst du nicht? So lange ich denken kann, gibt es keine Weihnachtszeit ohne "Drei Nüsse für Aschenbrödel". Und wie heißt das Schloss? Genau, Schloss Moritzburg.
Keine 20 Km von Dresden entfernt liegt der kleine Ort, der auch schon in Meißen ausgeschildert ist. Riesen Parkplatz und zwei Möglichkeiten für Kaffee und Kuchen. Aus.
Das Schloss selbst ist von einem großen Teich und einem Park umgeben. Für 8,00 € zu besichtigen, lohnt sich ein kurzer Halt. Es ist ein schönes Jagdschlösschen, welches mehr zu bieten hat, denn den Hintergrund für einen Film.

Plauen

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Plauen ist eine nette, kleine Stadt im Vogtland. Es lohnt sich ein kleiner Halt, aber über einen Tag lohnt sich kein Verweilen.
Was gibt es zu sehen? Eigentlich nur die Johanniskirche und den Komturshof, die ehemalige Kommende des Deutschen Ordens. 
Dass die Johanniskirche einmal dem Deutschen Orden gehörte, ist heute nicht mehr zu erkennen. Eine ehemalige Wehrkirche im Stil der Gotik. Ungewöhnlich breit und mit einem schönen Hochaltar aus dem Mittelalter, besitzt sie zudem eine schöne barocke Kanzel.
Östlich der Kirche liegt der ehemalige Komturshof. Man kann ihn von außen besichtigen, ist heute aber Teil eines Seniorenheims.
Schön anzuschauen ist auch das alte Rathaus, welches an einem der beiden Marktplätze gelegen ist. Es ist übrigens der untere Marktplatz, zu Fuß vom Rathaus 2 Minuten und von der Johanniskirche 5 Minuten, wo man im Sommer wunderbar draußen sitzen kann.

Albrechtsburg in Meißen

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Ebenfalls auf dem Domberg in Meißen,  die Albrechtsburg. Es ist die Residenz der ehemaligen Markgrafen von Meißen und befindet sich linker Hand des Doms.

Wer hier viel Mittelalter sehen möchte, der wird enttäuscht werden. Es handelt sich vielmehr um eine im Stil des Historismus rekonstruierte Burgresidenz. Tatsächlich besitzt selbst die Wartburg mehr Mittelalter.

Und doch lohnt sich ein Besuch. Mit 8,00 € Eintritt, für weitere 2,00 € darf man auch fotografieren, kann man sich nicht beschweren. Zumal die Gemälde einen schönen Einblick in die Geschichte der Region bieten.


Dom zu Meißen

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Ein Muss bei jedem Besuch in Meißen ist natürlich der Domberg. Ein steiler Aufstieg, den man aber auch umgehen kann. Es gibt nämlich Parkplätze.

Dominanz und unübersehbar ist der Dom, für den man jedoch 4,50 € Eintritt zahlen muss. Lohnt sich aber. In der Regel nicht überlaufen, gibt es um 12.00 Uhr ein Orgelkonzert von 30 Minuten. Sollte man mitnehmen.

Den Dom selbst kann man gut in drei Besichtigungsabschnitte unterteilen: Haupthaus, Westchor und Ostchor.

Das Haupthaus bietet einen wunderbaren Blick auf das Lettner, welches Haupthaus und Ostchor voneinander trennt. Auch gibt es zahlreiche Grabplastiken (Grabplatten) von ehemaligen Bischöfen und Kanonikern. Es lohnt sich diese zu betrachten, da sie in ihrer Art nicht dem Durchschnitt entsprechen. Auch lohnt sich ein Blick auf den Lettner, der viele kleine Spielereien, wie z.B. Gesichter, aufzuweisen hat. Auf der Südwind gibt es zahlreiche moderne Ölbildnisse zu sehen. Diese sind in schwarz-weiß gehalten und ohne figürliche Darstellun…

Kurzer Besuch in Altötting

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Habe einen kurzen Besuch in Altötting gehabt. Corona legt wirklich alles lahm. Ein Ort, der sonst von Menschen nur so überlaufen ist, der ist nun fast Menschenleer. Auch viele der Devotionalienläden sind geschlossen.


Deutschordenskirche zu Langeln

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Langeln, ein kleiner Ort im Nordharz, unmittelbar bei Wernigerode. Wer auf den Spuren des Deutschen Ordens ist, der sollte dieses Dorf unbedingt aufsuchen. Im Ortskern befindet sich nämlich die mittelalterliche Marienkirche der ehemaligen Kommende Langeln, deren Komturhof sich noch neben derselben befindet. Ist der Komturhof auch in einem erbärmlichen Zustand, so jedoch nicht die Kirche. Deren Altar stammt noch vom Deutschen Orden und ist eine Sehenswürdigkeit. In der Mitte eine Madonna im Strahlenkranz, wird diese links und rechts von je drei Heiligen umrahmt. Rechter Hand des Altares befindet sich eine gewaltige Holztruhe, welche aus der ehemaligen Kommende stammt. Zur Linken befindet sich die Loge des Komturs und darunter der Grabstein eines solchen. Die in der frühen Neuzeit eingezogene Empore, welche die Innenwand der Kirche umgibt, zeigt Portraits der Apostel und Propheten, wie auch biblische Szenen. Der Kirchenturm beherbergt übrigens ein Heimatmuseum, in welchem noch das Uhrwe…

Ukrainisch-Katholische Kathedrale in München

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Haben Sie es gewusst? In München gibt es gleich zwei katholische Bischöfe. Den einen kennt jeder, der andere ist eher ein stiller Hirte. Es ist Petro Kryk, Apostolischer Exarch der Griechischen Ukrainisch-Katholischen Kirche für Deutschland und Skandinavien. Seine Kathedrale befindet sich im Münchner Stadtteil Untergiesing.

Die Kathedrale, Maria Schutz und St. Andreas, ist ein Neubau aus dem Jahre 1976 und von außen ein unscheinbarer Quaderbau. Leider gelangt man nur in den Vorraum hinein, doch kann man durch die breite Glaswand schauen. Viel zu sehen ist allerdings nicht, da die Kirche sehr dunkel ist.

Wenn Sie dort vorbei kommen, dann sollten Sie ruhig einen Halt machen. Es gibt ausreichend Parkplätze. Ein extra anberaumter Besuch lohnt sich jedoch nicht.