Sicher nachgewiesen sind in Köln zwei Mithrastempel, ein Dritter wird vermutet. Allgemein als 'Mitheäum' bezeichnet befindet sich einer an der Richmod-/Ecke Breitestraße, der zweite am Südtor des Domes. Die Darstellung zeigt die Gelsgeburt des Mithras und stammt aus einem der Kölner Mithräen.
Tempel an der Richmodstraße
Der Tempel war in Ost-West-Richtung angelegt und hatte eine Länge von etwas über 10 Metern, bei einer Breite von 7,50 Metern. Im Osten von einer Apsis beschlossen, gab es Liegebänke aus Tufstein (mit einer Tiefe von 2 Metern) für das Kultmahl, in deren Sockeln drei Kultnischen von 70x70cm eingelassen waren und die in den Boden führten.
Tempel im Hafenviertel
Über einen schmalen Vorraum erreichte man im Osten sechs Treppenstufen, die in den eigentlichen Kultraum führten. Dieser hatte eine Länge von 12 Metern und eine Breite von etwa 5,80 Metern. Die beiden Podien hatten eine Tiefe von 1,20 bis 1,60 Metern. In verschiedenen Kultnieschen gab es kleine Altäre oder Statuen.